Neuer Kampfrichterturm bei den Mattenschanzen

1.000 Stunden ehrenamtliche Hilfsleistungen

02.12.2009 - Der bisherige Kampfrichterturm bei den Kleinen Kahlangerschanzen verlor nach annähernd dreißig Jahren seine Standfestigkeit. Wegen Veralterung und Baufälligkeit konnte der WSV Oberaudorf nun das Bauwerk erneuern.

Im Rahmen einer ständigen Erweiterung und Mondernisierung der Skisprunganlagen für Kinder und Jugendliche besitzt der WSV nun drei Schanzen. Sie sind alle mit Kunststoffmatten belegt und mit Seitenbanden ausgestattet. Somit erfüllen sie die vorgegebenen Sicherheitsrichtlinien. Die drei Mattenschanzen sind somit bestens für das wichtige Sommertraining unserer Springer präpariert und Heimtrainer Sepp Heumann bieten sich unverzichtbare Voraussetzungen für künftige Erfolge.

Die Trainingsanlage am Kahlanger intensiv nutzen auch Nachwuchsskispringer aus Nachbarorten und sogar Tiroler Freunde. So war es nur logisch auch mit dem Neubau eines Kampfrichterturmes, der den zeitgemäßen Anforderungen genüge leistet und alle technischen Apparaturen beinhaltet, weitere optimale Rahmenbedingungen zu bieten.


In etwa eintausend ehrenamtlichen Arbeitsstunden, die unter Leitung von Hartl Oberascher absolviert wurden, konnte der neue Kampfrichterturm in Gemeinschaftsaktion vollendet werden. Mitgeholfen haben dabei viele Springereltern sowie WSV-Mitglieder, allen voran Vorstand Norbert Widmesser, Ferdl Angerer, Simon Gradl, Sepp Heumann und Christopf Schwarz. Ein besonderer Dank gilt Engelbert Köglmeier, der für die Maurerarbeiten verantwortlich zeigte.
 

Ein herzliches Dankeschön sagt der WSV den Firmen Jäger & Kurz, die Dachstuhl und Dachplatten spendierte, für die Erdarbeiten den Firmen Werner Rauscher und Rudolf Ziegaus. Die Gemeinde Oberaudorf stellte Holz und Maschinen bereit und Springervater Thoralf Lehnert stiftete die Außenschalung. Weiterhin haben den WSV den ganzen Sommer über die Malerei Herbert Maier, die Schreinerei Hemetzberger und die Familie Ritzer aus Erl die Arbeiten unterstützt.


Der Gasthof Alpenrose versorgte die Helfer mit Speis und Trank. Dank gilt auch der Weidegenossenschaft Oberaudorf, die als Grund-Eigentümer unbürokratisch die Genehmigung für den Neubau erteilte und so einen wesentlichen Anteil am Erhalt sowie der Erneuerung der Sprunganlage am Kleinen Kahlanger hat.


Quelle: Alfons Lotter

 

Foto: Wolfgang Schmidt

Aktualisierung: 21.11.2010 - 13:49 / Redakteur: Wolfgang Schmidt
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